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Neubauprojekt Sindelfingen-Maichingen

S I N D E L F I N G E N - M A I C H I N G E N A L L M E N D Ä C K E R I I
B A U G R U N D S T Ü C K E F Ü R R E I H E N H Ä U S E R - L O S 7


Monolithisch und prägnant - das Planungskonzept


Auf dem Baugrundstück im Neubaugebiet Maichingen-Allmendäcker, Los 7, werden aktuell vier Reihenhäuser errichtet.
Die Erschließung erfolgt von der Ostseite. Straßenseitig sind am Kopf der Hauszeile PKW-Stellplätze geplant. Die angrenzenden Fahrradboxen bilden in einer Reihe mit den Einhausungen der Abfallbehälter einen geordneten und einladenden Auftakt zur Häuserreihe. Gleichzeitig bilden diese Nebenanlagen den Übergang zwischen (halb-)öffentlichem und privatem Raum. Die eigentlichen Hauseingänge sind paarweise zurückversetzt und markieren dadurch klar ablesbar den Eingangsbereich.
Die vollständig unterkellerten Häuser erhalten wie vom Bebauungsplan vorgesehen zwei Vollgeschosse zzgl. einem
Staffelgeschoss, wobei die nicht überbaute Geschossfläche im 2. OG als Dachterrasse genutzt wird. Die versetzte
Anordnung der Baumasse im 2. OG erzeugt dabei private, vor Wind und Einblicken geschützte, großzügig dimensionierte Dachterrassen mit hoher Aufenthaltsqualität, die den Gesamtbaukörper in prägnanter Weise gliedern und dadurch die Adressbildung der Hausreihe unterstützen.
Die einheitliche Gestaltung der Fassaden für alle vier Häuser verbindet die Hausreihe zu einem plastisch geformten
Ganzen, wobei die präzise gesetzten Einschnitte, eine differenzierte Auswahl von Fensterformaten und -positionen sowie die Gestaltung der Fensteröffnungen mit Putzfaschen ein spannungsvolles Bild ergeben, das Monotonie vermeidet und Abwechslung schafft. Die so gewählte Formensprache ist zeitgemäß und zeitlos zugleich. Fenster mit nahezu, aber nicht vollständig bodentiefer Brüstungen verleihen den dahinter liegenden Räumen Helligkeit und Großzügigkeit. Sie bieten die Möglichkeit, die Fensteröffnungen als Sitz- oder Lesefenster zu nutzen.
Die Materialwahl der Wohnhäuser hat eine größtmögliche Robustheit und Natürlichkeit zum Ziel und strebt eine
maximale Einsparung von Kunststoffbauteilen an. Die Gebäude sind daher als Massivbau aus monolithischen,
mineralischen Mauersteinen ohne zusätzliche Außendämmung geplant. Die Fassade wird mit zwei unterschiedlich
strukturierten hellen, warmgrau bis sandfarben nuancierten mineralischen Putzoberflächen handwerklich gestaltet. Die etwas heller gefassten, markanten Fensterumrahmungen (Faschen) sind gegenüber der Fassadenfläche feiner
strukturiert und zudem durch eine leicht vertiefte Ausführung zusätzlich optisch abgesetzt.
Im Inneren der Gebäude dominieren Holz- und helle Putzflächen sowie - je nach Kundenwunsch - naturbelassene oder verkleidete oder veredelte Oberflächen.

Das innere Tragwerk wird auf zwei Stützen bzw. kurze Wandscheiben im Treppenbereich reduziert, die übrigen Wände werden nichttragend ausgeführt.
Ein Haus, das "mitwächst" - das Nutzungskonzept.
Die Planung der Reihenhäuser hat zum Ziel, den Bewohnern eine größtmögliche Robustheit und Flexibilität zu bieten.
Die einfach und symmetrisch aufgebauten Grundrisse und die Reduktion des inneren Tragwerks ermöglichen eine
Vielzahl von Bau- und Nutzungsvarianten - vom loftähnlichen offenen Wohnen mit fließenden Räumen, vielfältigen Aus und Durchblicken bis hin zum klassischen Reihenhaus mit vielen Einzelräumen.
Als Besonderheit ist die von Anfang an geplante Nutzung des Hauses für Familien in allen Lebensaltern zu nennen: Es besteht die Möglichkeit, die Reihenhäuser als Mehrgenerationeneinheit zu nutzen, in deren Erdgeschoss durch den Einbau eines Bades sowie leichter Trennwände bzw. Raumteiler mit relativ einfachen Mitteln eine ebenerdig erreichbare "Wohnung in der Wohnung" für die ältere Generation geschaffen werden kann. Die hierzu notwendige Infrastruktur kann von Beginn an entsprechend geplant und ausgelegt werden.
Das 1. und 2. OG bieten auch bei der Mehrgenerationennutzung mit bis zu zwei Kinderzimmern noch ausreichend Platz für die Räume der jüngeren Generation.
Effizient und zukunftsgewandt - das Energiekonzept
Die vier Wohnhauseinheiten werden nach den energetischen Standards der geltenden EnEV als Effizienzhaus 55
ausgeführt. Dies wird durch das Ziel einer wärmebrückenarmen Bauweise und eine entsprechende Qualität der Bauteile der Gebäudehülle unterstützt. Die Ost-West-Ausrichtung der Hauptfasssaden ermöglicht eine ganztägig gute Belichtung der Innenräume, erzielt solare Gewinne im Winter und minimiert, auch durch die nahezu vollständige Vermeidung von Nordfenstern, die Wärmeverluste. Ein effektiver, außen liegender Sonnenschutz verhindert wirkungsvoll sommerliche Überhitzung.
Die Beheizung der Reihenhäuser erfolgt über Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung.
Auf den Dächern ist, auch im Hinblick auf die anzustrebende Niedrigenergie-Bauweise im Zuge der Anforderungen einer künftigen EnEV, je Gebäude die Errichtung einer PV-Anlage möglich. Der erzeugte Strom kann im Untergeschoss
gespeichert werden und für den Eigenbedarf, z.B. Elektromobilität, genutzt werden. Hierzu wird bei den PKW-Stellplätzen die erforderliche Infrastruktur nach Kundenwunsch vorgerüstet oder gleich realisiert.

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